Schützenverein 1 v. 1873 e.V. Weißenstadt

Herzlich willkommen in unserer Schießanlage ehem. Gaststätte Krokodil

Sie finden uns

In unserer Schießanlage befinden sich 4 Stände für Luftgewehr, davon 1 Stand für Luftpistole. Es wird mit Luftgewehr oder -pistole kaliber 4,5mm geschossen. Unsere Trainingsabende sind jeweils Mittwoch von 19.30 Uhr  bis  ca. 22.00 Uhr. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

Unser Verein

Chronik des Schützenvereins

Im Jahr 1873 gründete eine Gruppe von Männern den Schützenverein Weißenstadt. Die erste Fahne wurde 1914 mit dem Patenverein Kirchenlamitz geweht. Der Verein bestand bis in die 20er Jahre, wo er dann durch die Inflation nicht mehr gehalten werden konnte. Der letzte Vorstand nahm die Vereinsfahne zur Verwahrung mit nach Hause. Während des 3. Reiches wurde die Fahne oft gesucht, jedoch nicht gefunden.

Durch die Aufhebung des Vereinsverbotes Anfang der 50er Jahre war die Wiedergründung des Schützenvereins wieder aktuell. So beschlossen im Herbst 1957 drei schießsportbegeisterte Männer, den Schützenverein 1 v. 1873 wieder zu gründen. Diese Idee kam von Hilmar Baumann, Karl Rubner und Elias Käppel. Eine Zeitungsanzeige folgte und so versammelten sich am 28. Februar 1958 die 18 Gründungsmitglieder im Gasthof Frischer Keller.

Diese Gründungsmitglieder waren: Hilmar Baumann, Karl Rubner, Elias Käppel, Karl Steinert, Hans Gebhardt, Werner Voit, Erich Ullrich, Christian Hösch, Viktor Pietschka, Hermann Engmann, Joachim Stöbe, Hans Blechschmidt, Willy Zahn, Otto Eitner, Emil Köhler, Walter Färber, Helmut Schöpf und Edgar Bergmann.

Erster Vorstand des wiedergegründeten Vereins war Hilmar Baumann. Der Jahresbeitrag betrug 6 DM. Die Schießanlage befand sich in einem Nebenraum der Gaststätte Krokodil.

Vom 25. Bis 27. Juli 1958 wurde auch das erste vereinseigene Schießen ausgetragen. Erster Schützenkönig wurde damals Herbert Thierfelder.

Ab dem Jahr 1961 übernahm Heinz Böhringer das Amt des 1. Vorstand. Unter dessen Leitung wurde dann im Jahr 1964 im Gasthof Egertal der Bau von 10 Luftgewehrständen begonnen, die im Oktober 1965 eröffnet wurde.

Im Jahr 1966 wurde erstmals in Weißenstadt im Saal des Volkshauses eine Gauversammlung abgehalten, an der 250 Schützen aus dem Schützengau Nord-Ost teilnahmen.

1977 stellte sich Heinz Böhringer als Vorstand nicht mehr zur Verfügung, dieses Amt übernahm nun Heinz Nidree. Durch dessen plötzlichen Tod 1978 trat Gerhard Miksch an die Stelle des 1. Vorstandes. Aus gesundheitlichen Gründen übergab Gerhard Miksch im Jahr 1989 den Vorsitz an Detlev Olmes, der den Vereinsvorsitz bis jetzt ausführt.

Der Weißenstädter Schützenverein war sehr gesellig und somit konnten mit folgenden Vereine freundschaftliche Verbindungen gepflegt werden: Schützenverein Spandau, Schützenverein Ravolzhausen, Schützenverein Ebern, Falkenhorst Forstenried ( der ehemalige mehrfache Weltmeister und Olympiateilnehmer Gottfried Kustermann war auch bei uns zu Besuch), Schützengesellschaft Bischofsgrün, Schützenverein Konradsreuth und die SG Lipperts. Zu den beiden letzteren besteht nun schon eine über 30 Jahre freundschaftliche Verbindung inklusiv des jährlichen Freundschaftsschießens.

Die aktiven Schützen waren an vielen Preisschießen im Gau Nord-Ost, Gau Süd, bei den Gaumeisterschaften, Bezirksmeisterschaften und Bayerischen Meisterschaften ( Heinz Kößler und Detlev Olmes) vertreten.

Das Deutsch-Amerikanische Freundschaftsschießen in Bamberg war bei den Aktiven sehr beliebt. Weiter wurde das Quelle-Schießen in Regensburg, das Oktoberfestschießen in München und das große Preisschießen in Langenzenn bei Fürth besucht, wo Detlev Olmes

einen ersten Preis entgegen nahm.

Vereinsausflüge und Wanderungen gehören ebenso zum geselligen Teil des Vereins, wie

Königsschießen, Stadtmeisterschaft, Rundenwettkampf den sportlichen Teil bilden. Hierbei schießt eine Aufgelegt-Mannschaft in der RWK Kreisklasse erfolgreich mit den Schützen

Helmut Stäudel, Detlev Olmes, Roland Eisenkolb und Manfred Rott.